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Modellprojekt „Vereinbarkeitslotsen Pflege und Beruf“

Projektlaufzeit:

01.01.2014 - 31.12.2016

Kurzbeschreibung:

Seit dem 1. Januar 2014 befindet sich das Modellprojekt „Vereinbarkeitslotsen Pflege und Beruf“ des ISG in einer neuen Förderphase, die bis 31. Dezember 2016 läuft. Ziel des Modellprojekts ist es, Bürgerinnen und Bürger im Land Brandenburg niedrigschwellig über die Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten in der Pflege von Angehörigen zu informieren und zu beraten. Eine besondere Zielgruppe sind Berufstätige, die Angehörige zu Hause pflegen. Für sie sollen insbesondere betriebliche Lösungen gefunden werden, die die Erwerbstätigkeit und Pflege besser miteinander vereinbaren lassen.


Im Rahmen des Modellprojekts „Vereinbarkeitslotsen Pflege und Beruf“ nehmen zwei Vereinbarkeitskoordinatorinnen Kontakt zu Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern in der Region Eisenhüttenstadt und Erkner auf, um sie zur Einführung, Umsetzung und Etablierung von gesetzlichen und betrieblichen Vereinbarkeitslösungen von Pflege und Beruf zu beraten und bei innerbetrieblichen Vereinbarkeitslösungen zu unterstützen. Darüber hinaus werden engagierte Bürgerinnen und Bürger geworben und zu sog. Vereinbarkeitslotsinnen und Vereinbarkeitslotsen geschult. Durch ihre gezielte Einbindung und Schulung sollen die Zielgruppen - pflegende Angehörige, pflegende Erwerbstätige und Gepflegte - Zugänge zu den Beratungs- und Netzwerkstrukturen für Pflege und Ehrenamt in der Region erhalten. Besondere Bedeutung kommt dabei den Pflegestützpunkten in Eisenhüttenstadt und Erkner zu, denen die Vereinbarkeitskoordinatorinnen zugeordnet sind und somit die Pflegestützpunkte entlasten, deren Angebot erweitern und engagierte Bürgerinnen und Bürger in die Netzwerkarbeit der Pflegestützpunkte integrieren.

Die Steuerung der Aktivitäten und die wissenschaftliche Begleitung führt das ISG durch. Dazu werden unterschiedliche sozialwissenschaftliche Methoden und Instrumente zur quantitativen und qualitativen Datenerhebung und -analyse im Sinne formativer Evaluation angewendet bzw. entwickelt (Dokumentenanalyse, statistische Datenanalyse, Experteninterviews).


Projektmitarbeiter / innen:

Katarina Prchal, Jana Liebhart, Judith Fink

Kooperationspartner:

Landkreis Oder-Spree

Mittelgeber:

Land Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie