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Sozialethik, Ethik sozialprofessionellen Handelns und Ethikberatung

Berliner Institut für christliche Ethik und Politik (ICEP)

Das ICEP erforscht die normativen Grundlagen und Implikationen gesellschaftlicher Wandlungsprozesse und erarbeitet Expertisen zu den ethischen Dimensionen gesellschaftspolitischer Fragestellungen. Im Kontext einer ethischen Teilhabeforschung geht es um die Verwirklichung von Partizipation als Forderung der Gerechtigkeit und Solidarität. Teilhabe wird im Modus der Teilnahme und im Modus der Teilgabe realisiert. Benachteiligte Menschen sollen unter ihrer aktiven Beteiligung an relevanten Forschungsprozessen zur selbstbestimmten Lebensführung befähigt werden. Mit Blick auf die unterschiedlichen Anwendungsfelder einer praktischen Ethik – wie die Situation von Menschen mit Beeinträchtigung, von betagten Menschen oder von Personen mit chronischen Erkrankungen, Demenzphänomenen oder Psychoseerfahrungen – ist ethische Teilhabeforschung also als eine emanzipativ-partizipative Forschung zu verstehen. Im Kontext einer solchen emanzipativpartizipativen Forschung werden normative Begriffe wie Autonomie, Anerkennung und Befähigung einer grundlegenden ethischen Reflexion unterzogen und für eine Sozialethik bzw. Ethik sozialprofessionellen Handelns profiliert.

Aufgabenfelder

Ethische Fragestellungen im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, z. B. zu den Themen Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung, ethische Entscheidungsfindung im Sozial- und Gesundheitswesen sowie Forschungsethik.

Ansprechpartner

Berliner Institut für christliche Ethik und Politik (ICEP)

Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl
Telefon: +49 (0)30. 50 10 10 16
andreas.lob-huedepohl(at)khsb-berlin.de

www.icep-berlin.de