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Gesundes l(i)ebenswertes Vahrn

von Sigrid Mairhofer

„Gesundheit wird von den Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort, wo sie spielen, lernen,arbeiten und lieben.“(WHO 1986, Ottawa - Charta)

Trotz der generellen Zunahme der Lebenserwartung haben nicht alle gesellschaftlichen Gruppen die gleichen Gesundheitschancen. Die Tatsache, dass soziale Determinanten die Gesundheit beeinflussen, ist wissenschaftlich ausreichend belegt. Partizipative Gesundheitsforschung hat die Absicht Ursachen von Gesundheitsressourcen und -problemen zu erforschen und Handlungsstrategien zu entwickeln und vor allem sozial und gesundheitlich benachteilgte „communities“ profitieren von der Zusammenarbeit in partizipativen Gesundheitsforschungsprojekten im Gemeinwesen. Die Zusammenhänge sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit wurden in Südtirol bisher wenig berücksichtigt und erforscht und es bedarf erst einer umfassenden Auseinandersetzung mit der Thematik, damit politische und gesellschaftliche Interventionen geplant werden können. Die Gemeinde Vahrn wird beispielhaft für eine Südtiroler Gemeinde untersucht und kann als Pilotstudie zu dieser wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Thematik Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit im Gemeinwesen beitragen. Dieser Projektbericht gibt einen Überblick über das Projekt „Gesundes l(i)benswertes Vahrn“ zum Thema Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit durch kommunale Gesundheitsförderung.