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Was für ein Fest!

Die KHSB hat am 7.10.2011 ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Eindrücke, Erlebnisse und Erinnerungen...


„Alles Gute und macht weiter so!“

 

An einem Herbsttag riecht der Campus in Berlin Karlshorst nach Nadelbäumen, der Wind bringt manche Kastanien zum Fallen. Es ist schön hier. An einem Herbsttag wie diesem vor 20 Jahren kamen die ersten Studierenden zur KFB, denn damals hieß die jetzige KHSB  „Katholische Fachhochschule Berlin“. Vor 20 Jahren wurde sie gegründet, die einzige Hochschule für Sozialwesen in katholischer Trägerschaft in den „Neuen Bundesländern“. Seitdem ist viel passiert, und am 07. Oktober 2011 wurde die Gründung und Entwicklung der Hochschule mit einem Jubiläum gefeiert. 

 


Domkapitular Martin Pietsch eröffnete die Jubiläumsfeier im Beisein der rund 300 Gäste mit einem festlichen Gottesdienst. Rektorin Prof. Dr. Monika Treber gegrüßte die Anwesenden, insbesondere den Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset und den langjährigen Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes, Prälat Hellmut Puschmann. Dompropst Dr. Stefan Dybowski überbrachte die Grüße von Erzbischof Dr. Rainer Maria Woelki und der Bistumsleitung. Staatssekretär Dr. Knut Nevermann und Prof. Dr. Bernd Reissert von der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten Berliner Hochschulen brachten ihre Anerkennung und Freude am 20-jährigen Bestehen der KHSB zum Ausdruck. Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Meyers beeindruckte die Zuhörenden mit seiner Rede über Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster„Bildung und Diakonie als Auftrag kirchlicher Hochschulen“ mit seinen grundsätzlichen Überlegungen, deren Programmatik und Humor von den Zuhörenden immer wieder durch spontanes Klatschen und Lachen unterbrochen wurde. 


Im Anschluss an Gottesdienst und Festakt fand im Hauptgebäude der KHSB, einem ehemaligen Krankenhaus im Bauhausstil, das „Fest der Begegnung“ statt.

 


Im Rahmen der Jubiläumsfeier berichteten Lehrende wie Absolventinnen und Absolventen der ersten Stunde vom Charme des Anfangs und davon, wie die Hochschule gegründet und der Lehrbetrieb aufgenommen wurde. „Es ging um Aufbau, es war sehr viel Offenheit und Raum vorhanden, um in einer Gruppe berufserfahrener Kommilitonen Neues auszuprobieren und um – konstruktiv und konflikterprobt – ein neues Modell von Hochschule zu entwickeln.“


Mit Ausstellungen und Führungen durch das Haus, Projektpräsentationen, interaktiven Workshops und Wettbewerben präsentierten jetzige Mitarbeiter/innen und Studierende sowie die engsten Kooperationspartner das, was heute in der KHSB passiert: wissenschaftliche Ausbildung und Forschung für eine innovative soziale Praxis. 


Veranstaltungen wie der „Schnupperkurs“ für Gebärdensprache, ein „International Meeting Point“, das Bologna Quiz, oder das „Atelier für Kinder“ luden Groß und Klein zum Mittun ein. Die kleinen Gäste konnten sich auf der Hüpfburg austoben, während die größeren Gäste die Exponate der verschiedenen Studiengänge, der Arbeitsbereiche und der Institute der KHSB durchstöberten. Doch nicht nur wissenschaftliche Kreativität zeichnet die KHSB aus. Ein ausgewiesenes Kunst- und Kulturprogramm begeisterte die Anwesenden: eine Vernissage zeigte Holzschnitte zum „Hochschulleben an der KHSB“, der studentische Chor sang aus seinem Repertoire, zwei Studierende der Hochschule für Schauspiel traten auf, die Absolventin und Sängerin Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterSarah Benz lud mit ihrer Musik zum Träumen ein.


Dass Wissenschaft an der KHSB immer ernsthaft, aber nicht immer ernst betrieben wird, wurde am Abend mit dem ersten Science Slam deutlich. Nur noch wenige Stehplätze waren frei, als sechs Dozenten der KHSB in maximal 10 Minuten aus ihren Forschungsvorhaben einen Unterhaltungsbeitrag vortrugen und auf begeisterte Resonanz stießen.


Am Ende war es dann schon dunkel. Nach einem Imbiss gingen die vielen Besucher nach draußen, um den Herbstwind zu spüren und der Musik der Band „Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterStraight Ahead“ zu genießen. Rock and Roll vom Feinsten, auf Deutsch und Englisch gesungen, bis spät in den Abend hinein. Das kühle Bier, die coole Musik, dazu viele Menschen, die miteinander ins Gespräch kamen – ausklingen lassen bis in die Nacht mit einer Party der Studierendenschaft. Der Campus lebt. Es war ein gelungenes Fest. Es ist schön hier.