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Modellprojekt Vereinbarkeitslotsen

Am Donnerstag, 08. November 2012, wurde in der Sendung "Brandenburg aktuell" das Modellprojekt Vereinbarkeitslotsen vorgestellt.


Da der Beitrag in der ARD-Mediathek nach Ablauf einer kurzen Frist offline gegangen ist, Opens external link in new windowhier alternativ der Artikel von Stefan Lötsch "die-mark-online.de":

Mit der Durchführung dieses durch das Brandenburgische Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie geförderten Modellprojektes hat das Institut für Soziale Gesundheit (ISG) der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin im August 2012 begonnen.

Vor dem Hintergrund eines bis zum Jahr 2030 prognostizierten deutlichen Zuwachses an pflegebedürftigen Menschen im Land Brandenburg (demografischer Wandel) und des damit einhergehenden höheren Bedarfs an Beratung zu pflegerischer Versorgung und zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, will das ISG der KHSB neue Modelle der Beratung durch ehrenamtlich engagierte Personen etablieren.

Für 12 Monate wird derzeit in Eisenhüttenstadt eine Vereinbarkeitslotsin eingesetzt. Durch sie sollen in erster Linie betriebliche Strategien zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf in Wirtschaftsunternehmen befördert werden. Zudem können aber auch pflegende Personen angesprochen werden, die sich in Beschäftigungsverhältnissen ohne betriebliche Vereinbarkeitsstrategien befinden. 

Weiter sollen durch die Lotsin ca. 20 bürgerschaftlich engagierte Personen in der Region geworben, koordiniert und durch das ISG geschult werden, um in ihrem Umfeld zu den Möglichkeiten, soziales und pflegerisches Engagement mit der eigenen Berufstätigkeit zu vereinen, zu beraten. 

Das Institut für Soziale Gesundheit ist ein In-Institut der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB). Es führt insbesondere Forschungsprojekte durch, die die Dimension der Sozialen Gesundheit zum Gegenstand haben und soll außerdem dazu beitragen, die Praxis der Gesundheitsorientierten Sozialen Arbeit und Klinischen Sozialarbeit weiter zu entwickeln und die Lehre und Weiterbildung in diesem Bereich zu fördern.

Mehr Informationen zum Modellprojekt unter:

www.vereinbarkeitslotsen.de

 

 

*JF