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KHSB verabschiedet über 100 Absolventen ins Berufsleben

Hunderte feierten am 08.11.2012 in der Kirche "Zur frohen Botschaft" die Absolventen des Sommersemesters 2012.


Trotz Nieselregen, Wind und Dunkelheit strömten gestern Hunderte in die Kirche "Zur frohen Botschaft" in Berlin-Karlshorst, um mit einer kleinen - von Frau Prof. Funk geleiteten - Andacht und vielen guten und auch nachdenklichen Worten die Absolventen des Sommersemesters 2012 der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin ins Berufsleben zu verabschieden und deren erfolgreiche Hochschulabschlüsse zu feiern.


Die  109 Absolventen, Deutschland-Stipendiaten und deren Förderer, Lehrende, Mitarbeiter und Familienangehörigen und Freunde füllten den Kirchenraum bis auf den letzten Platz.

109 Absolventen, das sind 109 neue Fach- und Führungskräfte für Arbeitsfelder, in denen bekanntermaßen ein Fachkräftemangel gegeben ist. 

Die Präsidentin der KHSB, Frau Prof. Dr. Monika Treber, gab den ehemaligen Studierenden mahnende und ermutigende Worte mit auf den Weg, das berufliche Selbstverständnis Sozialer Arbeit in den jeweiligen Praxisstellen stets selbstkritisch zu hinterfragen und aktiv mitzugestalten.

 

 

 

 

 

 

 

Diese „bewusste“ Haltung zum eigenen Beruf machte Sie in Ihrer Ansprache an zwei großen Persönlichkeiten des sozialen Bereichs fest – Prof. Teresa Bock, kürzlich verstorbene Gründungsrektorin der Katholischen Hochschule in den Jahren nach der politischen Wende und Irena Sendler, von Yad Vashem für ihre mutigen Rettungsaktionen tausender jüdischer Kinder im faschistisch besetzten Warschau als Gerechte unter den Völkern geehrte Mitarbeiterin des dortigen Sozialamtes. Beide Frauen waren starke Persönlichkeiten im Berufsfeld der Sozialen Arbeit und leisteten aus tiefer innerer Überzeugung und sicherem Glauben heraus Großes.

Um herausragende Fachkräfte für die Zukunft des sozialen Sektors zu qualifizieren, bedarf es des sicheren Fundaments einer guten Ausbildung. Deshalb beteiligt sich die KHSB an dem im Februar 2011 gestarteten, nationalen Stipendienprogramm „Deutschlandstipendium“.


Die zehn Deutschlandstipendiatinnen und –stipendiaten der KHSB wurden bei der gestrigen Veranstaltung besonders geehrt und den großzügigen Förderern gedankt. Die KHSB hofft, weitere Förderer gewinnen zu können, um die Zahl der Stipendien an der Hochschule zu erhöhen.

 

 

„Wir begrüßen es sehr, wenn sich begabte junge Menschen für ein Studium im kirchlichen und sozialen Bereich entscheiden. Und wir freuen uns, wenn wir hierbei durch das Deutschlandstipendium einen finanziellen Beitrag leisten können.“ sagte Beate Töpfer, Generalagenturleiterin der Versicherer im Raum der Kirchen, und eine der persönlich anwesenden Förderer des Deutschlandstipendiums an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin.

 

 

 

 

Zu den weiteren Förderern des Deutschlandstipendiums zählen die Caritas-GemeinschaftsStiftung im Erzbistum Berlin, Frau Dr. Susanna Schmidt, die St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH, der Förderkreis der Katholischen Hochschule (FKHSB) e.V., die DKM Darlehenskasse Münster eG und der Bund Katholischer Unternehmer e.V. (BKU).

 

 

 

Die gesellige Runde zum Veranstaltungsabschluss gab allen Absolventinnen und Absolventen, Lehrenden, Förderern und Stipendiatinnen und Stipendiaten Gelegenheit zum persönlichen Kontakt und intensiveren beruflichen Austausch.

 

 

*JF